Auch Einrichtungen der Lebenshilfe in Sachsen von Hochwasser betroffen



  
Die Lage in Teilen des Landkreises Görlitz und der Sächsischen Schweiz beruhigt sich wieder. Nach dem Augusthochwasser sind die Aufräumarbeiten in vollem Gang und die Schäden werden sichtbar. Auch Einrichtungen der Lebenshilfen in  Sachsen sind von der Umweltkatastrophe betroffen. Zum Glück gab es im Kreis der Lebenshilfe keine Toten oder Verletzten als Opfer des Hochwassers.

In Zittau standen die Kellergeschosse der Heilpädagogischen Tagesstätte und des Familienentlastenden Dienstes sowie der Geschäftsstelle der Lebenshilfe Zittau e.V.
unter Wasser. Wie die Geschäftsführerin Frau Birgit Altmann berichtet, sind alle Gegenstände, die im Keller eingelagert waren, aufgequollen und komplett zerstört. Spielzeug, Geräte und auch die eigelagerten Gitterbettchen für die kleineren Kinder, die derzeit nicht benötigt wurden, sind nur noch Müll. Auch der Sportraum, den die Kinder zum toben und spielen nutzen konnten, ist nicht mehr zu benutzen. „Wir haben versucht, alles zu retten, zu reinigen und zu trocknen. Doch das Wasser stand einfach zu lange. Die Feuerwehr kann nach einer Zwangspause nun endlich wieder abpumpen, doch einige Tage war das wegen der Gefahr von Erdrutschen nicht möglich“, so Frau Altmann. In der Summe beläuft sich der erste abzusehende Schaden in Zittau auf mehr als 20 000 Euro. Da jedoch die gesamte Elektrik des Hauses und auch die Heizungsanlage defekt sind, wird mit weiteren Kosten zur Instandsetzung zu rechnen sein.

Die Lebenshilfe-Pirna-Sebnitz-Freital e.V. ist in der Sächsischen Schweiz gleich an vier Standorten von dem Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen worden. Derzeit wird der Gesamtschaden in den Kindertageseinrichtungen, der Werkstatt und den Wohneinrichtungen auf etwa 80 000 Euro in der Summe beziffert. Dabei ist aber ein weiterer großer Teil des Schadens, der in zwei Wohnungen von Menschen mit geistiger Behinderung entstanden ist, noch nicht beziffert. Die Bewohner mussten evakuiert werden und haben dank der kollegialen Hilfe des DRK vorerst ein sicheres Zuhause gefunden. Klaus Mühle, Geschäftsführer der Lebenshilfe Pirna-Sebnitz-Freital e.V.,  befürchtet jedoch, dass die Häuser unbewohnbar sind und die Bewohner alles verloren haben.

Ebenso betroffen ist auch die Lebenshilfe Löbau. Hier war es das steigende Grundwasser, welches eine Kindereinrichtung beschädigt hat. Am schlimmsten ist dabei der Schaden am Fußboden des Sportraums, berichtete Frau Standfuß als Geschäftsführerin. Wie hoch der Schaden tatsächlich zu beziffern ist, kann der Gutachter erst in den nächsten Tagen sagen. Auch Sportgeräte wurden vom Wasser in Mitleidenschaft gezogen.

Auch in Chemnitz kam es zum Wassereinbruch in einer der Werkstätten aufgrund des starken Regens. Doch hier sind die Schäden überschaubar und  auch die Kollegen in Görlitz melden, dass ihre Einrichtungen nicht betroffen sind.

Hilfe und Unterstützung können Sie den Einrichtungen in Pirna, in Zittau und Löbau durch Geld- und Sachspenden zukommen lassen. So ist nach Information von Frau Altmann den Kollegen in Zittau auch damit geholfen, wenn Entfeuchtungsgeräte zur Verfügung gestellt werden können.
Spenden können von der Steuer abgesetzt werden.
 


Für Zittau
Zahlungsempfänger: HPT Lebenshilfe e.V.
Kontonummer: 4 525 136 421 Bankleitzahl: 855 90 100
Kreditinstitut: Volksbank Löbau-Zittau e.G.
Verwendungszweck: Fluthilfe HPT

Für Pirna-Sebnitz-Freital
Zahlungsempfänger: Lebenshilfe Pirna-Sebnitz-Freital e.V.
Kontonummer:  3 000 036 368 Bankleitzahl: BLZ: 850 503 00
Kreditinstitut:  Ostsächsische Sparkasse Dresden
Verwendungszweck: Fluthilfe Pirna

Für Löbau
Zahlungsempfänger: Lebenshilfe Löbau e.V.
Kontonummer: 4 500 369 405 Bankleitzahl: 855 90 100
Kreditinstitut: Volksbank Löbau-Zittau e.G.
Verwendungszweck: Fluthilfe Löbau